BLUTARMUT (RENALE ANÄMIE)
Therapie
Um der Anämie entgegenzuwirken mussten früher Bluttransfusionen verabreicht werden. Heutzutage wird in der Regel zunächst der Eisenhaushalt kontrolliert und ggf. durch die Gabe eines Eisenpräparats optimiert. Eine ausreichende Eisenversorgung ist die Grundvoraussetzung für die Bildung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin, der in den roten Blutkörperchen für den Sauerstofftransport verantwortlich ist.
Um die Bildung der roten Blutkörperchen anzuregen und so die Anämie zu behandeln stehen dem Arzt die sog. Erythropoese-stimulierenden Agenten (ESA) zur Verfügung. Diese ersetzen das körpereigene Hormon Erythropoetin, welches aufgrund der gestörten Nierenfunktion nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung steht.
Gentechnologisch hergestellte ESA werden seit über 10 Jahren mit Erfolg zur Behandlung der renalen Anämie eingesetzt.
Der Nierenfacharzt erstellt entsprechende, auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten zugeschnittene Therapiepläne.
Bitte beachten Sie unser bestellbares Informationsmaterial.
