NIERENVERSAGEN (Niereninsuffizienz)
Folgen
Wie macht sich eine Niereninsuffizienz bemerkbar?
Erste Folgen einer Niereninsuffizienz:
- Bluthochdruck:
Mit fortschreitender Niereninsuffizienz entwickeln viele Patienten bereits frühzeitig Bluthochdruck (s. kompensierte Retention), der sich negativ auf die Herzkranzgefäße auswirkt. - Leistungsabnahme:
Die Leistungsfähigkeit der Patienten sinkt und viele leiden zudem unter Schlafstörungen. - Ödeme:
Sinkt die Filterleistung der Niere, scheidet der Körper weniger Salze und Wasser aus. Es kommt zu Wassereinlagerungen, sogenannten Ödemen. - Allgemeinsymptome:
Häufige Beschwerden sind zudem Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle.
Symptome im fortgeschrittenen und Endstadium
- Wadenkrämpfe
- Foetor uraemicus (der Geruch der Betroffenen nach Urin)
- neurologische Symptome wie Sensibilitätsstörungen, Konzentrationsschwäche, Verwirrtheit bis hin zur Bewusstlosigkeit
- Perikarditis (Entzündung des Herzbeutels), die tödlich verlaufen kann
- Hautbeteiligung: Bei längerer terminaler Niereninsuffizienz leiden die Betroffenen oftmals unter einer gelblichen Verfärbung der Haut sowie Hautjucken, beides resultiert aus der Einlagerung von Harngiften (ausscheidungspflichtige Substanzen) in der Haut
- Aufschäumen des Urins durch vermehrte Eiweißausscheidung
Lesen Sie hier mehr über die Diagnose des Nierenversagens.
