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Glossar
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Abstoßungsreaktion |
| Der Körper erkennt fremde Organe aufgrund ihrer andersartigen » HLA-Struktur und versucht sie zu zerstören. |
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akut |
| Plötzlich auftretend; Gegenteil von » chronisch. |
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Anämie |
| Wörtlich Blutarmut. Gemeint ist jedoch der Mangel an roten Blutkörperchen. |
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Analgetika |
| Schmerzmittel. |
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Analgetikanephropathie |
| Schädigung der Niere durch Schmerzmittel (Analgetika). |
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Arteriosklerose |
| Verkalken der Gefäße. |
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Blutzucker |
| Gehalt an Glukose (Traubenzucker) im Blut. |
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chronisch |
| Lange dauernd, Gegenteil von » akut. |
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Dialysator |
| Röhrchen aus Kunststoff, das die Membran zur Filterung des Blutes sowie die Dialyseflüssigkeit enthält. Er wird im Rahmen der Hämodialyse eingesetzt. |
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Dialyse |
Dialyse bedeutet wörtlich "Auflösung". Dialysebezeichnet ein Verfahren zur Blutreinigung. |
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Dialyseflüssigkeit |
| Keimarme bzw. -freie Lösung aus Wasser und Salzen. |
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Erythropoetin |
Von den Nierenzellen gebildetes Hormon, das die Bildung der roten Blutkörperchen (» Erythrozyten) anregt. |
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Erythrozyten |
| Rote Blutkörperchen. Sie enthalten das Sauerstoff-Transportprotein. |
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Gesamteiweiß |
| Gesamtmenge des über den Urin ausgeschiedenen Eiweißes. |
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Glomerulus |
| Knäuel aus Kapillaren in der Nierenrinde; sie dienen der Filterung von Primärharn aus dem Blut. |
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Hämodialyse |
| Dialyseverfahren, bei dem sich die Membran außerhalb des Körpers befindet (» Dialysator). |
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Hämoglobin (Hb) |
| Roter Blutfarbstoff, er ist in den Erythrozyten enthalten, die dadurch Sauerstoff transportieren können. |
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Harnstoff |
| Stoffwechsel-Endprodukt, das über den Urin ausgeschieden wird. |
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Hb-Wert |
| Hämoglobin-Gehalt des Blutes und damit ein Maß für den Anteil an Erythrozyten im Blut. Angabe meist in Gramm Hämoglobin pro Deziliter Blut (g/dl). |
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HLA-Struktur |
| Abk. für (engl.) "human leucocyte antigen system". Genetisch festgelegtes Merkmal, das sich an der Oberfläche kernhaltiger Zellen befindet. Bei Transplantationen werden die HLA-Strukturen zwischen Spender und Empfänger abgeglichen. Sind sie identisch, haben Organtransplantationen oder allogene Knochenmarktransplantationen wesentlich größere Aussichten auf Erfolg. |
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Immunsuppression |
| Künstliche Unterdrückung der Immunreaktion durch » Immunsuppressiva. Sie hat bei Transplantationen den Zweck, Abstoßungsreaktionen zu verhindern. |
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Immunsuppressiva |
| Medikamente zur Unterdrückung der körpereigenen Abwehr. |
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Kreatinin |
| In den Muskeln gebildetes Abbauprodukt, das über den Urin ausgeschieden wird. |
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Lebendspende |
| Hier erhält der Empfänger das Organ eines lebenden Spenders. |
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Niereninsuffizienz |
| Akute oder chronische Abnahme der Nierenfunktion. Die Entgiftungsfunktion der Niere geht verloren. |
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Nephron |
| Nierenkörperchen; kleinste Funktionseinheit der Niere. Jede Niere besitzt ca. 1 Mio. von ihnen. |
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Osteopenie |
| Verminderung der Knochensubstanz. |
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Parathormon |
| Hormon der Nebenschilddrüsen mit mehreren Funktionen; es erhöht den Calcium und senkt den Phosphatgehalt des Blutes. |
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Peritonealdialyse |
| Auch Bauchfelldialyse genannt; Verfahren zur Blutreinigung bei dem das Bauchfell als Membran genutzt wird. |
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Renin |
| Von der Niere gebildetes Enzym, das an der Regulation des Blutdrucks beteiligt ist. |
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Shunt |
| Künstlicher Gefäßzugang; operativ werden eine Arterie und eine Vene miteinander verbunden. Er dient als Anschluss für das Dialysegerät am Körper. |
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Transplantationsgesetz |
| Gesetz zur Regelung von Organtransplantation, es ist in Deutschland seit 1997 in Kraft. |
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Urämie |
| Vergiftung des Körpers mit Harn in Folge einer mangelnden Nierenfunktion. |
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Vitamin D3 |
| In seiner aktiven Form ermöglicht Vitamin D3 die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung im Darm. |
