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31.07.2006
Hochfrequente Dialyse mit guten Resultaten
(NAM) Eine tägliche Dialysebehandlung mag auf den ersten Blick aufwändig erscheinen – sie geht aber mit einer hohen Überlebensrate und mit wenigen Komplikationen einher. Das bestätigen brasilianische Forscher nun in einer Langzeituntersuchung. Während der mehrjährigen Studienphase gab es unter den 26 Dialysepatienten keinen einzigen Todesfall.
Eine konventionelle Dialyse sei mit unakzeptabel hohen Raten von Sterbefällen und Folgeerkrankungen verbunden, schreiben die Wissenschaftler von der University of São Paulo in ihrer Veröffentlichung. Veränderungen in Art und Dauer der Blutwäsche werden daher intensiv erforscht. Die Autoren beobachteten die Effekte einer kurzzeitigen täglichen Dialysebehandlung über einen Zeitraum von durchschnittlich 33 Monaten.
Die 26 Studienteilnehmer waren zuvor im Mittel bereits zwei Jahre lang per konventioneller Blutwäsche behandelt worden und wurden nun sechsmal wöchentlich für etwa 1,5 bis 2 Stunden dialysiert. Nicht nur die Überlebensrate von 100 Prozent rechtfertigte diesen Aufwand. Auch die Wahrscheinlichkeit eines Krankenhausaufenthaltes war gering – pro Jahr musste sich nur einer von vier Patienten in stationäre Behandlung begeben. Die Blutgefäße scheinen die häufigere Beanspruchung ebenfalls gut zu tolerieren. Die arterio-venöse Fistel war bei 80 Prozent der Betroffenen auch nach vier Jahren noch intakt. JG
Quelle: Nephrology Dialysis Transplantation (2006); 21: 2232-8
Abstract http://ndt.oxfordjournals.org
(Eine Meldung der Nachrichten Agentur Medizin, Berlin)
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Letzte Aktualisierung am Montag, 20. November 2006
